Was macht ein*e Projektierer*in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle eines/einer Projektierer*in ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten in verschiedenen Branchen. Projektierer*innen sind dafür verantwortlich, Projekte von der Planungsphase bis zur Fertigstellung zu begleiten und sicherzustellen, dass alle Aspekte des Projekts effizient koordiniert werden. Dabei arbeiten sie eng mit verschiedenen Teams und Abteilungen zusammen, um die Einhaltung von Zeitplänen und Budgets zu gewährleisten.
Ein*e Projektierer*in muss über hervorragende organisatorische Fähigkeiten verfügen, um die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen eines Projekts zu bewältigen. Dazu gehört die Erstellung detaillierter Projektpläne, die Überwachung des Fortschritts und die Anpassung von Strategien bei Bedarf. Die Fähigkeit, sowohl strategisch als auch operativ zu denken, ist in dieser Rolle von großer Bedeutung.
Kommunikation ist ein weiterer wesentlicher Aspekt der Rolle eines/einer Projektierer*in. Sie müssen in der Lage sein, effektiv mit Teammitgliedern, Kunden und anderen Stakeholdern zu kommunizieren, um sicherzustellen, dass alle auf dem gleichen Stand sind und die Projektziele klar definiert sind. Diese Rolle erfordert auch Verhandlungsgeschick, um bei Bedarf Kompromisse zu finden und Lösungen zu entwickeln.
Darüber hinaus müssen Projektierer*innen in der Lage sein, Risiken zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu minimieren. Eine proaktive Herangehensweise an Problemstellungen und die Fähigkeit, unter Druck Entscheidungen zu treffen, sind entscheidend für den Erfolg in dieser Position.
Anforderungen an eine*n Projektierer*in
- Abgeschlossenes Studium in Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft oder einem verwandten Bereich.
- Erfahrung im Projektmanagement und der Anwendung von Projektmanagement-Tools wie MS Project oder Jira.
- Starke organisatorische und analytische Fähigkeiten.
- Ausgezeichnete Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeiten.
- Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen und unter Druck zu arbeiten.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie gehen Sie bei der Erstellung eines Projektplans vor und welche Tools nutzen Sie dafür?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie ein unerwartetes Problem in einem Projekt lösen mussten. Wie sind Sie vorgegangen?
- Wie priorisieren Sie Aufgaben, wenn Sie mit mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten?
- Erzählen Sie von einem Projekt, das Sie erfolgreich innerhalb eines engen Zeitrahmens abgeschlossen haben. Was waren die entscheidenden Faktoren?
- Wie stellen Sie sicher, dass alle Projektbeteiligten über den Fortschritt und Änderungen informiert sind?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrung haben Sie in der Arbeit mit funktionsübergreifenden Teams?
- Wie gehen Sie mit Budgetüberschreitungen in einem Projekt um?
- Beschreiben Sie Ihre Erfahrung mit der Implementierung von Projektmanagement-Software.
- Wie stellen Sie die Qualität und den Erfolg eines Projekts sicher?
- Welche Rolle spielen Stakeholder-Management und Kommunikation in Ihrer Arbeitsweise?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Ihre Kollegen Ihre Arbeitsweise beschreiben?
- Wie gehen Sie mit Stress und Druck um?
- Was motiviert Sie, an einem Projekt zu arbeiten?
- Wie passen Sie sich an Veränderungen oder neue Informationen in einem Projekt an?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine schwierige Entscheidung treffen mussten.
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Projektierer*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
Mit OnApply automatisieren Sie die Terminfindung. Legen Sie Ihre eigene Verfügbarkeit, sowie die Verfügbarkeiten Ihrer Kollegen fest und machen den gesamten Planungsprozess um 50% schneller. So optimieren Sie den Bewerbungsprozess und konzentrieren sich auf das Wesentliche – die besten Talente.
Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.