Was macht ein*e Beteiligungscontroller*in und worauf müssen Sie achten?
Als Beteiligungscontroller*in spielen Sie eine entscheidende Rolle bei der Überwachung und Steuerung von Unternehmensbeteiligungen. Sie sind verantwortlich für die Finanzplanung, Analyse und Berichterstattung, um die finanzielle Gesundheit und Effizienz der Beteiligungen sicherzustellen. Ihre Analysen unterstützen die Geschäftsführung bei strategischen Entscheidungen und tragen zur Optimierung der Unternehmensressourcen bei.
Ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Arbeit ist die Erstellung von Finanzmodellen und die Durchführung von Wirtschaftlichkeitsanalysen. Diese helfen, potenzielle Investitionsmöglichkeiten zu bewerten und bestehende Beteiligungen zu überwachen. Ihre Fähigkeit, komplexe Finanzdaten zu interpretieren und in verständlichen Berichten darzustellen, ist für den Erfolg der Beteiligungssteuerung unerlässlich.
Darüber hinaus sind Sie in der Lage, Risiken zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu deren Minderung vorzuschlagen. Sie arbeiten eng mit anderen Abteilungen zusammen, um sicherzustellen, dass alle finanziellen und strategischen Ziele erreicht werden. Ihre Schnittstellenfunktion erfordert ausgezeichnete kommunikative Fähigkeiten und ein tiefes Verständnis der Geschäftsprozesse.
Die Rolle verlangt ein hohes Maß an analytischem Denken und Problemlösungskompetenz. Sie müssen in der Lage sein, sowohl in einem Team als auch eigenständig zu arbeiten, um die finanziellen Ziele des Unternehmens zu unterstützen und voranzutreiben. Ihre Berichte und Empfehlungen beeinflussen maßgeblich die strategische Ausrichtung und den wirtschaftlichen Erfolg der Beteiligungen.
Anforderungen an eine*n Beteiligungscontroller*in
- Abgeschlossenes Studium in Betriebswirtschaftslehre, Finanzen oder einem verwandten Bereich.
- Mehrjährige Erfahrung im Controlling, idealerweise im Bereich Unternehmensbeteiligungen.
- Fundierte Kenntnisse in der Erstellung und Analyse von Finanzmodellen.
- Ausgeprägte analytische Fähigkeiten und Problemlösungskompetenz.
- Erfahrung im Umgang mit ERP-Systemen und fortgeschrittene Excel-Kenntnisse.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie gehen Sie bei der Analyse von Finanzdaten vor, um die Performance einer Unternehmensbeteiligung zu bewerten?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine bedeutende Änderung in einem Finanzbericht erkennen mussten. Wie sind Sie vorgegangen?
- Wie würden Sie vorgehen, um ein Budget für eine neue Beteiligung zu erstellen?
- Erzählen Sie von einem Projekt, bei dem Sie mit einem interdisziplinären Team zusammengearbeitet haben. Welche Herausforderungen gab es und wie haben Sie sie gemeistert?
- Wie verwalten Sie Ihre Zeit und Prioritäten, wenn Sie an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrungen haben Sie mit der Erstellung von Finanzmodellen für Unternehmensbeteiligungen?
- Wie gehen Sie mit unerwarteten Abweichungen in den Finanzanalysen um?
- Welche Methoden verwenden Sie, um die Wirtschaftlichkeit einer Beteiligung zu beurteilen?
- Erklären Sie, wie Sie Risiken bei Unternehmensbeteiligungen identifizieren und managen.
- Welche Strategien haben Sie entwickelt, um die Effizienz in der Finanzberichterstattung zu verbessern?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben und wie trägt er zu Ihrer Rolle als Beteiligungscontroller*in bei?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie unter Druck eine wichtige Entscheidung treffen mussten. Wie haben Sie das gehandhabt?
- Was motiviert Sie am meisten in Ihrer beruflichen Laufbahn?
- Wie gehen Sie mit Konflikten im Team um?
- Welchen Einfluss hat Ihre Persönlichkeit auf Ihre Fähigkeit, in einem dynamischen Umfeld zu arbeiten?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Beteiligungscontroller*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.