Was macht ein*e Betriebsgastronom*in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle einer Betriebsgastronom*in ist entscheidend für den reibungslosen Ablauf und den Erfolg der Gastronomie innerhalb eines Unternehmens. Diese Position erfordert sowohl betriebswirtschaftliches Geschick als auch ein tiefes Verständnis für kulinarische Prozesse. Betriebsgastronom*innen sind verantwortlich für die Planung, Durchführung und Optimierung von gastronomischen Dienstleistungen, die den Bedürfnissen der Belegschaft gerecht werden.
Ein wesentlicher Teil der Arbeit umfasst das Management des Budgets sowie die Sicherstellung der Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsstandards. Betriebsgastronom*innen arbeiten eng mit Köch*innen, Servicepersonal und Lieferant*innen zusammen, um eine hohe Qualität der angebotenen Speisen und Getränke zu gewährleisten. Sie sind auch für die Schulung und Motivation des Teams verantwortlich, um exzellenten Service zu bieten.
In dieser Rolle ist es wichtig, stets auf dem Laufenden über neue Trends in der Gastronomie zu bleiben und innovative Konzepte zu entwickeln, die das Angebot bereichern. Betriebsgastronom*innen müssen strategisch denken, um sowohl Kundenwünsche als auch betriebliche Anforderungen zu erfüllen. Eine starke Kundenorientierung und die Fähigkeit, auf Feedback zu reagieren, sind entscheidend.
Darüber hinaus sind exzellente Kommunikationsfähigkeiten erforderlich, um zwischen den verschiedenen Interessengruppen zu vermitteln und eine positive Atmosphäre zu schaffen. Flexibilität und die Fähigkeit, in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren, sind ebenfalls Schlüsselkomponenten für den Erfolg in dieser Position.
Anforderungen an eine*n Betriebsgastronom*in
- Abgeschlossenes Studium oder Berufsausbildung im Bereich Gastronomie, Betriebswirtschaft oder einem ähnlichen Feld.
- Mehrjährige Erfahrung in leitender Position in der Gastronomie oder Betriebsgastronomie.
- Fundierte Kenntnisse in Budgetplanung und Kostenkontrolle.
- Exzellente Kommunikations- und Führungsfähigkeiten.
- Erfahrung im Umgang mit Lieferant*innen und in der Verhandlung von Verträgen.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie würden Sie mit einer unerwarteten Lieferverzögerung umgehen, die das Tagesangebot beeinträchtigt?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie die Kosten eines Menüs optimieren mussten, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
- Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Team die Hygienevorschriften stets einhält?
- Erzählen Sie von einem Mal, als Sie eine neue Speisekarte einführen mussten. Wie sind Sie vorgegangen?
- Wie priorisieren Sie Aufgaben, wenn Sie mehrere dringende Anliegen gleichzeitig bearbeiten müssen?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Strategie verfolgen Sie, um sowohl die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen als auch die Effizienz im Betrieb zu maximieren?
- Wie gehen Sie mit regelmäßigem Feedback und Verbesserungsvorschlägen von Mitarbeiter*innen um?
- Beschreiben Sie Ihre Erfahrung in der Budgetplanung für eine Betriebsgastronomie.
- Wie integrieren Sie neue gastronomische Trends in das bestehende Angebot?
- Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die Qualität der angebotenen Speisen kontinuierlich zu überprüfen?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Ihre Kolleg*innen Ihre Arbeitsweise beschreiben?
- Welche Eigenschaften machen Sie zu einer effektiven Führungskraft?
- Beschreiben Sie eine Herausforderung in Ihrer Karriere und wie Sie diese überwunden haben.
- Wie gehen Sie mit Stress und Druck in der Arbeit um?
- Was motiviert Sie, in der Gastronomiebranche zu arbeiten?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Betriebsgastronom*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.