Was macht ein*e Technische/-r Redakteur/-in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle einer Technischen Redakteur*in ist entscheidend für die Erstellung und Verwaltung von technischen Dokumentationen. Diese Fachleute arbeiten eng mit Ingenieur*innen, Entwickler*innen und anderen Expert*innen zusammen, um komplexe Informationen verständlich und zugänglich zu machen. Sie sind dafür verantwortlich, technische Anleitungen, Benutzerhandbücher, Online-Hilfen und andere Dokumentationsmaterialien zu erstellen.
Technische Redakteur*innen müssen über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten verfügen, um technische Konzepte klar und präzise zu vermitteln. Sie analysieren und interpretieren technische Informationen und übersetzen diese in eine Sprache, die für Laien verständlich ist. Ihr Ziel ist es, die Benutzer*innen zu befähigen, Produkte effizient und sicher zu verwenden.
In dieser Rolle ist es wichtig, ständig auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, da sich die Technologien und Standards in der technischen Dokumentation ständig weiterentwickeln. Technische Redakteur*innen müssen sich auch mit den neuesten Softwaretools und Redaktionssystemen auskennen, um effiziente und qualitativ hochwertige Dokumentationen zu erstellen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeit als Technische*r Redakteur*in ist das Projektmanagement. Sie müssen in der Lage sein, Projekte zu planen und zu koordinieren, Fristen einzuhalten und mit verschiedenen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens zusammenzuarbeiten. Dies erfordert sowohl organisatorische Fähigkeiten als auch die Fähigkeit, unter Druck zu arbeiten.
Anforderungen an eine*n Technische/-r Redakteur/-in
- Abgeschlossenes Studium im Bereich Technikkommunikation, Ingenieurwesen oder eine vergleichbare Qualifikation.
- Hervorragende schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch und Englisch.
- Erfahrung im Umgang mit Redaktionssystemen und Content-Management-Systemen.
- Kenntnisse in der Erstellung von technischen Illustrationen und Grafiken.
- Fähigkeit, komplexe technische Informationen zu analysieren und verständlich zu dokumentieren.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Erzählen Sie von einem Projekt, bei dem Sie eine komplexe technische Dokumentation erstellt haben. Wie sind Sie vorgegangen?
- Wie gehen Sie vor, wenn Sie technische Informationen von Fachexpert*innen sammeln müssen, die wenig Zeit haben?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine technische Anleitung für ein Produkt erstellen mussten, das sich in der Entwicklung befand. Wie haben Sie Unsicherheiten bewältigt?
- Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Dokumentation für internationale Benutzer*innen verständlich ist?
- Welche Tools und Software nutzen Sie regelmäßig für die Erstellung von Dokumentationen und warum?
Rollenspezifische Fragen
- Wie gehen Sie mit Änderungen in einem technischen Projekt um, die sich auf die bestehende Dokumentation auswirken?
- Welche Strategien verwenden Sie, um technische Informationen in eine leicht verständliche Sprache zu übersetzen?
- Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen bei der Erstellung von Benutzerhandbüchern für komplexe Maschinen?
- Wie integrieren Sie Feedback von Benutzer*innen in Ihre Dokumentationsprozesse?
- Haben Sie Erfahrung mit der Erstellung von Schulungsmaterialien und wie unterscheidet sich dieser Prozess von der Erstellung technischer Dokumentationen?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie gehen Sie mit Stress und engen Deadlines um?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie kreativ sein mussten, um ein Problem zu lösen.
- Wie würden Ihre Kolleg*innen Ihre Arbeitsweise und Ihren Arbeitsstil beschreiben?
- Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit als Technische*r Redakteur*in?
- Wie gehen Sie mit konstruktiver Kritik um?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Technische/-r Redakteur/-in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.