Was macht ein*e Hundefachwirt*in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle eines/einer Hundefachwirt*in ist es, eine Brücke zwischen der Theorie der Hundewissenschaften und der Praxis im Umgang mit Hunden zu schlagen. Diese Fachkraft ist dafür verantwortlich, fundierte Kenntnisse über Hundeverhalten, -pflege und -training zu besitzen und diese in verschiedenen Kontexten anzuwenden, sei es in der Zucht, im Training oder in der Betreuung von Hunden.
Hundefachwirt*innen arbeiten oft in Hundeschulen, Tierheimen, bei Züchtern oder in der Forschung. Sie sind spezialisiert darauf, das Verhalten von Hunden zu analysieren und geeignete Trainingsmethoden zu entwickeln, die sowohl die Bedürfnisse des Hundes als auch die des Besitzers berücksichtigen.
Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit besteht darin, Hundebesitzer*innen zu beraten und zu schulen. Dies umfasst nicht nur die Vermittlung von Wissen über Hundeerziehung und -pflege, sondern auch die Unterstützung bei der Lösung von Verhaltensproblemen.
Darüber hinaus können Hundefachwirt*innen auch administrative Aufgaben übernehmen, wie die Organisation von Kursen, die Betreuung von Kund*innen und die Verwaltung von Tierheimen oder ähnlichen Einrichtungen. Sie müssen in der Lage sein, sowohl in einem Team als auch eigenständig zu arbeiten, und sollten über ausgezeichnete kommunikative Fähigkeiten verfügen.
Anforderungen an eine*n Hundefachwirt*in
- Abgeschlossene Ausbildung im Bereich Tierpflege oder vergleichbare Qualifikation
- Umfassende Kenntnisse in Hundeverhalten und -training
- Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Hunderassen und -größen
- Fähigkeit zur Erstellung individueller Trainingspläne
- Hervorragende kommunikative Fähigkeiten und Kundenorientierung
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie würden Sie mit einem Hund umgehen, der aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden zeigt?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie erfolgreich mit einem ängstlichen Hund gearbeitet haben. Welche Techniken haben Sie angewendet?
- Erklären Sie, wie Sie einen Trainingsplan für einen Hund entwickeln, der an Trennungsangst leidet?
- Wie priorisieren Sie Aufgaben, wenn Sie mit mehreren Hunden in einer Einrichtung arbeiten?
- Wie würden Sie einem Hundebesitzer helfen, der Schwierigkeiten mit der Leinenführigkeit seines Hundes hat?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrungen haben Sie mit der Ausbildung von Welpen im Vergleich zu erwachsenen Hunden?
- Wie bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen in der Hundeverhaltensforschung informiert?
- Können Sie ein Beispiel für eine erfolgreiche Verhaltensänderung bei einem Hund geben, die Sie erreicht haben?
- Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach die Kommunikation zwischen Hund und Besitzer in der Ausbildung?
- Wie integrieren Sie positive Verstärkung in Ihre Trainingsmethoden?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie gehen Sie mit Stresssituationen um, insbesondere wenn ein Hund nicht wie erwartet reagiert?
- Beschreiben Sie, wie Sie mit einem schwierigen Kunden umgehen würden, der mit den Fortschritten seines Hundes unzufrieden ist.
- Wie wichtig ist Teamarbeit für Sie, und wie tragen Sie zu einem guten Teamklima bei?
- Erzählen Sie von einer Herausforderung in Ihrem Beruf und wie Sie diese bewältigt haben.
- Was motiviert Sie, in der Hundebetreuung und -ausbildung zu arbeiten?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Hundefachwirt*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.