Interviewfragen für die Stelle als Suchttherapeut*in

Erfahren Sie mehr über die Rolle einer Suchttherapeutin und erhalten Sie eine Zusammenstellung von Jobinterview-Fragen für das Bewerbungsgespräch.

Interviewfragen für die Stelle als Suchttherapeut
Interviewfragen für die Stelle als Suchttherapeut

Was macht ein*e Suchttherapeut*in und worauf müssen Sie achten?

Die Rolle eines*einer Suchttherapeut*in ist von entscheidender Bedeutung in der Behandlung und Unterstützung von Menschen, die mit Suchtproblemen kämpfen. Suchttherapeut*innen arbeiten eng mit ihren Klient*innen zusammen, um deren Bedürfnisse zu verstehen und individuelle Behandlungspläne zu entwickeln. Dabei nutzen sie eine Vielzahl von therapeutischen Techniken, um sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte der Sucht anzugehen.

Ein*e Suchttherapeut*in bietet nicht nur eine direkte Therapie und Beratung an, sondern koordiniert auch die Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten wie Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten. Sie führen Einzel- und Gruppensitzungen durch, um den Klient*innen zu helfen, ihre Sucht zu überwinden und nachhaltige Veränderungen in ihrem Leben vorzunehmen.

In dieser Rolle ist es wichtig, ein hohes Maß an Empathie und Geduld zu haben, da die Arbeit oft emotional herausfordernd sein kann. Suchttherapeut*innen müssen in der Lage sein, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, das Vertrauen und Offenheit fördert. Sie spielen eine Schlüsselrolle dabei, ihren Klient*innen zu helfen, ihre Probleme zu bewältigen und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Darüber hinaus sind Suchttherapeut*innen oft an der Entwicklung von Präventionsprogrammen beteiligt, um das Bewusstsein für Suchtprobleme in der Gesellschaft zu schärfen und Menschen zu helfen, die Gefahr der Abhängigkeit zu vermeiden. Sie bieten Schulungen und Workshops an, um das Wissen über Sucht und deren Behandlung zu erweitern und die Stigmatisierung von Betroffenen zu reduzieren.

Anforderungen an eine*n Suchttherapeut*in

  • Abgeschlossenes Studium in Psychologie, Sozialarbeit oder einem verwandten Fachgebiet.
  • Erfahrung in der Behandlung von Suchterkrankungen.
  • Kenntnisse in verschiedenen therapeutischen Ansätzen und Modellen.
  • Ausgeprägte Kommunikations- und zwischenmenschliche Fähigkeiten.
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team.

Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch

Operative und situative Fragen

  • Wie würden Sie in einer Gruppentherapiesitzung mit unterschiedlichen Suchtarten umgehen?
  • Beschreiben Sie eine herausfordernde Situation in der Therapie und wie Sie diese gemeistert haben.
  • Welche Schritte unternehmen Sie, um die Fortschritte Ihrer Klient*innen zu überwachen?
  • Wie integrieren Sie neue therapeutische Ansätze in Ihre tägliche Arbeit?
  • Erzählen Sie von einem Fall, bei dem Sie mit einem interdisziplinären Team zusammengearbeitet haben. Wie haben Sie die Zusammenarbeit gestaltet?

Rollenspezifische Fragen

  • Welche Erfahrung haben Sie in der Behandlung von Suchterkrankungen?
  • Welche therapeutischen Modelle oder Methoden bevorzugen Sie und warum?
  • Wie gehen Sie mit Rückfällen um, und wie unterstützen Sie Ihre Klient*innen in solchen Situationen?
  • Welche Rolle spielt Familienbeteiligung in Ihrer Therapiearbeit?
  • Wie bleiben Sie über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Suchttherapie informiert?

Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit

  • Wie würden Sie Ihre Fähigkeit zur Empathie in herausfordernden Situationen beschreiben?
  • Was motiviert Sie persönlich in Ihrer Arbeit als Suchttherapeut*in?
  • Wie gehen Sie mit emotionaler Belastung um, die bei dieser Arbeit auftreten kann?
  • Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie Ihre Geduld unter Beweis stellen mussten.
  • Wie stellen Sie sicher, dass Sie sich selbst auch im Arbeitsalltag nicht vergessen?

Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Suchttherapeut*in teilnehmen?

Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.

Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.

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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?

Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.

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