Was macht ein*e Tanz- und Bewegungstherapeut*in und worauf müssen Sie achten?
Tanz- und Bewegungstherapeut*innen arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Therapie. Sie nutzen die heilende Kraft von Bewegung und Tanz, um emotionale, kognitive und physische Herausforderungen ihrer Klient*innen zu adressieren. Dabei steht der ganzheitliche Ansatz im Vordergrund, der Körper, Geist und Seele verbindet.
Ein*e Tanz- und Bewegungstherapeut*in entwickelt individuelle Therapiekonzepte und setzt sie in Einzel- oder Gruppensitzungen um. Durch den kreativen Ausdruck im Tanz können Klient*innen ihre Emotionen auf eine non-verbale Art und Weise verarbeiten und dadurch Heilung erfahren.
Die Arbeit erfordert nicht nur ein tiefes Verständnis von Tanz und Körperarbeit, sondern auch fundierte Kenntnisse in Psychologie und Therapie. Die Fachkräfte müssen in der Lage sein, die Bedürfnisse ihrer Klient*innen zu erkennen und darauf abgestimmte therapeutische Maßnahmen zu ergreifen.
Zusätzlich spielt die Dokumentation und Evaluierung der Therapieprozesse eine wichtige Rolle. Tanz- und Bewegungstherapeut*innen müssen ihre Sitzungen sorgfältig dokumentieren und den Fortschritt ihrer Klient*innen regelmäßig evaluieren, um den Therapieerfolg sicherzustellen.
Anforderungen an eine*n Tanz- und Bewegungstherapeut*in
- Abschluss in Tanztherapie, Psychologie oder einem verwandten Bereich.
- Erfahrung in der Arbeit mit unterschiedlichen Klientengruppen, einschließlich Kindern, Erwachsenen und Senioren.
- Starke Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit, Beziehungen zu Klient*innen aufzubauen.
- Kenntnisse über und Erfahrung mit verschiedenen Tanz- und Bewegungstechniken.
- Fähigkeit zur Dokumentation und Bewertung therapeutischer Fortschritte.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine Therapieeinheit anpassen mussten, um den Bedürfnissen eines Klienten gerecht zu werden. Was haben Sie geändert und warum?
- Wie integrieren Sie Feedback von Klient*innen in Ihre therapeutische Arbeit?
- Erzählen Sie von einem herausfordernden Klientenfall und wie Sie die Therapieziele erreicht haben.
- Wie gehen Sie vor, wenn ein*e Klient*in während einer Sitzung emotional überwältigt wird?
- Geben Sie ein Beispiel, wie Sie Bewegung als Mittel zur Konfliktlösung in einer Gruppe eingesetzt haben.
Rollenspezifische Fragen
- Was verstehen Sie unter der ganzheitlichen Methode in der Tanz- und Bewegungstherapie?
- Wie bleiben Sie über neue Entwicklungen und Techniken in der Tanz- und Bewegungstherapie informiert?
- Welche Rolle spielt Tanz in Ihrem privaten Leben und wie beeinflusst dies Ihre berufliche Praxis?
- Wie gestalten Sie Ihre Therapieeinheiten, um sowohl körperliche als auch psychologische Aspekte zu berücksichtigen?
- Welche Erfahrungen haben Sie mit der Arbeit in multidisziplinären Teams gesammelt?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Ihre Freunde Ihre Persönlichkeit in drei Worten beschreiben?
- Welche Herausforderungen motivieren Sie, und wie gehen Sie diese an?
- Wie behalten Sie in stressigen Situationen Ihre Ruhe und Gelassenheit?
- Erzählen Sie von einem persönlichen Erfolgserlebnis und warum es für Sie bedeutend war.
- Wie gehen Sie mit Kritik um und welche Rolle spielt sie in Ihrer persönlichen Entwicklung?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Tanz- und Bewegungstherapeut*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
Mit OnApply automatisieren Sie die Terminfindung. Legen Sie Ihre eigene Verfügbarkeit, sowie die Verfügbarkeiten Ihrer Kollegen fest und machen den gesamten Planungsprozess um 50% schneller. So optimieren Sie den Bewerbungsprozess und konzentrieren sich auf das Wesentliche – die besten Talente.
Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.