Was macht ein*e Erste-Hilfe-Ausbilder*in und worauf müssen Sie achten?
Ein*e Erste-Hilfe-Ausbilder*in spielt eine entscheidende Rolle in der Vermittlung lebensrettender Fähigkeiten an verschiedene Zielgruppen, darunter Unternehmen, Schulen und die allgemeine Öffentlichkeit. Diese Position erfordert nicht nur fundiertes medizinisches Wissen, sondern auch exzellente Kommunikationsfähigkeiten, um komplexe Informationen klar und verständlich zu übermitteln.
Die Hauptaufgabe ist es, Erste-Hilfe-Kurse zu planen und durchzuführen, die auf die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen zugeschnitten sind. Ein*e Erste-Hilfe-Ausbilder*in muss in der Lage sein, theoretisches Wissen mit praktischen Übungen zu kombinieren, um den Kursteilnehmer*innen ein umfassendes Verständnis zu vermitteln.
Zusätzlich zur Durchführung von Kursen gehört die regelmäßige Aktualisierung der Schulungsmaterialien zu den Aufgaben, um sicherzustellen, dass die Informationen den aktuellen Standards entsprechen. Ein hohes Maß an Organisationstalent ist erforderlich, um Schulungen effizient und effektiv zu planen und zu verwalten.
Ein*e Erste-Hilfe-Ausbilder*in trägt dazu bei, das Bewusstsein für Erste-Hilfe-Maßnahmen in der Gesellschaft zu erhöhen und die Bereitschaft zur Hilfeleistung in Notfallsituationen zu fördern. Diese Rolle ist von großer Bedeutung für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in der Gemeinschaft.
Anforderungen an eine*n Erste-Hilfe-Ausbilder*in
- Abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich oder vergleichbare Qualifikation.
- Erfahrung in der Durchführung von Schulungen oder Workshops, idealerweise im Bereich Erste Hilfe.
- Exzellente Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten.
- Aktuelle Erste-Hilfe-Zertifikate und Kenntnisse der neuesten Richtlinien und Standards.
- Fähigkeit, Informationen klar und verständlich zu vermitteln und sich auf unterschiedliche Zielgruppen einzustellen.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie würden Sie einen Erste-Hilfe-Kurs anpassen, wenn Sie feststellen, dass die Teilnehmer*innen unterschiedliche Vorkenntnisse haben?
- Können Sie eine Situation beschreiben, in der Sie schnell auf eine unvorhergesehene Entwicklung während eines Kurses reagieren mussten?
- Wie gehen Sie damit um, wenn ein*e Teilnehmer*in während der praktischen Übungen nicht mithalten kann?
- Stellen Sie sich vor, ein Teilnehmer wird während eines Kurses ohnmächtig. Welche Schritte unternehmen Sie?
- Wie planen Sie die Nachbereitung eines Erste-Hilfe-Kurses, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer*innen die gelernten Fähigkeiten beibehalten?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Methoden verwenden Sie, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer*innen die Erste-Hilfe-Maßnahmen korrekt erlernen?
- Wie halten Sie sich über die neuesten Entwicklungen und Standards in der Ersten Hilfe auf dem Laufenden?
- Erzählen Sie von einer Herausforderung, der Sie bei der Durchführung eines Erste-Hilfe-Kurses begegnet sind, und wie Sie diese gemeistert haben.
- Wie gehen Sie mit Teilnehmer*innen um, die skeptisch gegenüber der Notwendigkeit von Erste-Hilfe-Schulungen sind?
- Welche Strategien verwenden Sie, um das Interesse und die Motivation der Teilnehmer*innen während eines Kurses aufrechtzuerhalten?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Sie Ihre Fähigkeit beschreiben, unter Druck ruhig und effektiv zu arbeiten?
- Was motiviert Sie, anderen Menschen Erste Hilfe beizubringen?
- Wie gehen Sie mit Kritik oder Feedback zu Ihrer Lehrmethode um?
- Welcher Aspekt Ihrer Persönlichkeit hilft Ihnen am meisten, ein*e erfolgreiche*r Erste-Hilfe-Ausbilder*in zu sein?
- Wie sorgen Sie für Ihre eigene berufliche Weiterentwicklung und persönliche Balance?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Erste-Hilfe-Ausbilder*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
Mit OnApply automatisieren Sie die Terminfindung. Legen Sie Ihre eigene Verfügbarkeit, sowie die Verfügbarkeiten Ihrer Kollegen fest und machen den gesamten Planungsprozess um 50% schneller. So optimieren Sie den Bewerbungsprozess und konzentrieren sich auf das Wesentliche – die besten Talente.
Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.