Was macht ein*e Betriebliche/-r Sozialberater/-in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle der/des betrieblichen Sozialberater*in ist in Unternehmen von großer Bedeutung, da sie/er die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden unterstützt. Diese Fachkraft bietet Beratung und Unterstützung bei persönlichen oder arbeitsbezogenen Problemen, die den beruflichen Alltag beeinflussen können.
Zu den Hauptaufgaben gehören die Durchführung individueller Beratungen, die Entwicklung von Präventionsprogrammen und die Vermittlung zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften, um eine positive Arbeitsumgebung zu fördern. Die/der betriebliche Sozialberater*in agiert oft als Bindeglied zwischen der Personalabteilung und den Mitarbeitenden.
Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Organisation von Workshops und Schulungen, die darauf abzielen, die Stressbewältigungskompetenzen der Mitarbeitenden zu verbessern und das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schärfen. Die/der Sozialberater*in arbeitet eng mit internen und externen Partnern zusammen, um umfassende Unterstützungsdienste anzubieten.
Schließlich ist die/der betriebliche Sozialberater*in auch für die kontinuierliche Evaluierung der angebotenen Programme verantwortlich, um deren Effektivität zu gewährleisten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen, um den Bedürfnissen der Belegschaft gerecht zu werden.
Anforderungen an eine*n Betriebliche/-r Sozialberater/-in
- Abgeschlossenes Studium in Sozialarbeit, Psychologie oder einem verwandten Fachgebiet.
- Mehrjährige Erfahrung in der Beratung und Unterstützung von Mitarbeitenden in einem betrieblichen Umfeld.
- Kenntnisse in der Entwicklung und Implementierung von Präventions- und Unterstützungsprogrammen.
- Starke Kommunikations- und Vermittlungsfähigkeiten.
- Fähigkeit, mit sensiblen Informationen diskret umzugehen und vertrauliche Gespräche zu führen.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie würden Sie eine Situation handhaben, in der ein Mitarbeiter Ihnen von einem Konflikt mit einem Vorgesetzten berichtet?
- Können Sie ein Beispiel geben, bei dem Sie erfolgreich Maßnahmen zur Stressbewältigung in einem Unternehmen implementiert haben?
- Wie gehen Sie mit einem Mitarbeitenden um, der nicht bereit ist, Ihre Unterstützung anzunehmen?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie zwischen beruflichen Anforderungen und persönlichen Bedürfnissen eines Mitarbeiters vermittelt haben.
- Welche Schritte unternehmen Sie, um sicherzustellen, dass die von Ihnen angebotenen Programme tatsächlich die Bedürfnisse der Mitarbeitenden erfüllen?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrungen haben Sie in der betrieblichen Sozialberatung gesammelt?
- Wie bleiben Sie über aktuelle Trends und Entwicklungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung informiert?
- Welche Methoden verwenden Sie, um die Wirksamkeit Ihrer Beratungsdienste zu evaluieren?
- Wie integrieren Sie kulturelle Sensibilität in Ihre Beratungsarbeit?
- Welche Rolle sehen Sie für sich selbst in der Entwicklung einer positiven Unternehmenskultur?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Ihre Kolleg*innen Ihre Arbeitsweise beschreiben?
- Was motiviert Sie, in der betrieblichen Sozialberatung zu arbeiten?
- Wie gehen Sie mit Kritik an Ihrer Arbeit um?
- Beschreiben Sie eine Herausforderung, die Sie erfolgreich gemeistert haben, und was Sie daraus gelernt haben.
- Wie bringen Sie komplexe emotionale Themen auf eine Weise zur Sprache, die für andere verständlich ist?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Betriebliche/-r Sozialberater/-in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.