Was macht ein*e Psychosoziale/-r Berater/-in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle der psychosozialen Beratung ist entscheidend für das Wohlbefinden von Individuen, die mit persönlichen, sozialen oder beruflichen Herausforderungen konfrontiert sind. Eine psychosoziale Berater*in bietet Unterstützung, um emotionale und psychische Belastungen zu bewältigen und fördert die persönliche Entwicklung sowie die soziale Integration.
Berater*innen arbeiten häufig in sozialen Einrichtungen, Kliniken oder im Rahmen von Projekten. Sie sind dafür verantwortlich, individuelle Beratungspläne zu entwickeln und durchzuführen, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Klient*innen zugeschnitten sind.
Ein wichtiger Aspekt dieser Rolle ist das Zuhören und Verstehen der Anliegen der Klient*innen, um effektive Lösungsstrategien zu entwickeln. Dies erfordert ein hohes Maß an Empathie und Kommunikationsfähigkeit.
Darüber hinaus müssen psychosoziale Berater*innen in der Lage sein, in Krisensituationen ruhig und besonnen zu reagieren. Sie müssen die Fähigkeit besitzen, in stressigen Zeiten einen klaren Kopf zu bewahren und ihre Klient*innen sicher zu leiten.
Anforderungen an eine*n Psychosoziale/-r Berater/-in
- Abgeschlossenes Studium in Psychologie, Sozialarbeit oder einem verwandten Fachgebiet.
- Erfahrung in der individuellen und/oder Gruppenberatung.
- Kenntnisse in der Krisenintervention und Konfliktlösung.
- Hervorragende Kommunikationsfähigkeiten und Empathie.
- Fähigkeit zur Erstellung und Umsetzung individueller Beratungspläne.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie würden Sie eine Klient*in unterstützen, die unter hohem Stress bei der Arbeit leidet?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie erfolgreich ein Konfliktgespräch moderiert haben.
- Wie gehen Sie vor, wenn ein*e Klient*in seine/ihre Therapieziele nicht erreicht?
- Was sind Ihre ersten Schritte, wenn Sie einen neuen Klient*innenfall übernehmen?
- Erzählen Sie von einem Fall, bei dem Sie kreative Methoden einsetzen mussten, um eine Lösung zu finden.
Rollenspezifische Fragen
- Was motiviert Sie, in der psychosozialen Beratung zu arbeiten?
- Welche Erfahrungen haben Sie in der Zusammenarbeit mit interdisziplinären Teams?
- Wie halten Sie sich über die neuesten Entwicklungen in der psychosozialen Beratung auf dem Laufenden?
- Wie gehen Sie mit ethischen Dilemmata in der Beratung um?
- Welchen Ansatz bevorzugen Sie, um mit widerwilligen Klient*innen zu arbeiten?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Freunde Ihre Persönlichkeit beschreiben?
- Was tun Sie, um Ihre eigene mentale Gesundheit zu pflegen?
- Welchen Einfluss hat Ihr persönlicher Hintergrund auf Ihre Arbeit als Berater*in?
- Wie gehen Sie mit Kritik um?
- Welches Buch oder welcher Film hat Sie in Ihrem Leben am meisten beeinflusst und warum?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Psychosoziale/-r Berater/-in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.