Was macht ein*e Realschullehrer*in und worauf müssen Sie achten?
Als Realschullehrer*in tragen Sie die Verantwortung, den Schüler*innen der Sekundarstufe I fundiertes Wissen in den Ihnen anvertrauten Fächern zu vermitteln. Sie planen und organisieren den Unterricht, setzen Lehrpläne um und passen diese an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen an. Ziel ist es, die Lernenden optimal auf ihren weiteren schulischen oder beruflichen Weg vorzubereiten.
Die Rolle erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Kolleg*innen und Eltern, um ein förderliches Lernumfeld zu schaffen. Sie beteiligen sich an schulischen Veranstaltungen und Projekten und tragen zur Weiterentwicklung des Schulprogramms bei. Dabei ist es wichtig, die schulischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und sich stets über neue pädagogische Entwicklungen informiert zu halten.
Eine wesentliche Aufgabe der Realschullehrer*innen ist die Förderung der sozialen Kompetenzen der Schüler*innen. Sie unterstützen die Jugendlichen in ihrer persönlichen Entwicklung und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Konfliktlösungsstrategien und die Förderung des Teamgeists gehören ebenso zu Ihrem Aufgabenbereich.
Darüber hinaus ist es entscheidend, dass Sie Ihre eigenen pädagogischen Kompetenzen stetig weiterentwickeln. Dies geschieht durch kontinuierliche Weiterbildung und den Austausch mit anderen Lehrkräften. Ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen und Chancen im Bildungswesen ist hierbei unerlässlich.
Anforderungen an eine*n Realschullehrer*in
- Abgeschlossenes Lehramtsstudium für die Sekundarstufe I mit der Lehrbefähigung für zwei Fächer.
- Erfahrung im Umgang mit heterogenen Lerngruppen und der Anwendung differenzierter Unterrichtsmethoden.
- Kenntnisse in der Nutzung und Integration digitaler Medien im Unterricht.
- Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit mit Eltern, Schüler*innen und Kolleg*innen.
- Regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Wie würden Sie vorgehen, wenn eine Klasse sich weigert, an einer geplanten Unterrichtseinheit teilzunehmen?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie erfolgreich den Unterricht an die unterschiedlichen Lernniveaus in Ihrer Klasse angepasst haben.
- Wie reagieren Sie, wenn ein Schüler oder eine Schülerin regelmäßig den Unterricht stört?
- Haben Sie bereits Erfahrung mit der Integration von digitalen Medien in Ihren Unterricht? Wenn ja, wie haben Sie diese umgesetzt?
- Wie gehen Sie damit um, wenn Eltern mit Ihrer Beurteilung der Leistungen ihrer Kinder nicht einverstanden sind?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Methoden verwenden Sie, um die Motivation Ihrer Schüler*innen zu steigern?
- Wie integrieren Sie aktuelle gesellschaftliche Themen in Ihren Unterricht?
- Welche Rolle spielt die Differenzierung im Unterricht für Sie und wie setzen Sie diese um?
- Wie halten Sie sich über neue Entwicklungen in Ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden?
- Welche Bedeutung messen Sie der Zusammenarbeit mit Ihren Kolleg*innen bei und wie pflegen Sie diese?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Ihre Schüler*innen und Kolleg*innen Ihre Persönlichkeit beschreiben?
- Welches Buch oder welcher Film hat Sie in Ihrer pädagogischen Laufbahn besonders inspiriert?
- Wie gehen Sie mit Stress um, insbesondere während Prüfungszeiten?
- Was motiviert Sie jeden Tag, in der Schule zu unterrichten?
- Wie handeln Sie, wenn Sie mit einem schulischen oder persönlichen Rückschlag konfrontiert werden?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Realschullehrer*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.