Was macht ein*e Wissenschaftliche*r Hilfskraft und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle einer Wissenschaftlichen Hilfskraft ist eine wertvolle Unterstützung im akademischen und forschungsorientierten Umfeld. Sie arbeiten eng mit Professor*innen, Forscher*innen und anderen Akademiker*innen zusammen, um verschiedene Projekte und Studien zu unterstützen. Ihre Aufgaben können von der Datenerfassung und -analyse bis zur Vorbereitung von Präsentationen reichen, was ihnen eine breite Palette an Erfahrungen bietet.
In dieser Position haben Sie die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in Ihrem Studienbereich zu sammeln und Ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Dies ist besonders wertvoll für Studierende, die ihre akademische Laufbahn weiterverfolgen möchten, da es ihnen ermöglicht, wertvolle Kontakte in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu knüpfen.
Wissenschaftliche Hilfskräfte müssen in der Lage sein, eigenständig zu arbeiten, dabei aber stets im Team zu agieren. Flexibilität und die Fähigkeit, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen, sind entscheidend, da die Anforderungen je nach Projekt variieren können. Eine gute Kommunikation ist unerlässlich, um effektiv mit dem Team und anderen Abteilungen zusammenzuarbeiten.
Zusätzlich bieten diese Positionen oft die Gelegenheit, an der Erstellung von wissenschaftlichen Publikationen mitzuwirken, was wertvolle Erfahrungen in der wissenschaftlichen Schreibpraxis vermittelt. Dies kann besonders für diejenigen von Vorteil sein, die eine Karriere in der Wissenschaft oder im akademischen Bereich anstreben.
Anforderungen an eine*n Wissenschaftliche*r Hilfskraft
- Studium in einem relevanten Fachgebiet (z.B. Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Geisteswissenschaften).
- Erfahrung mit gängigen Datenanalyse-Tools oder Software.
- Fähigkeit zur präzisen und detaillierten Arbeit mit wissenschaftlichen Daten.
- Starke schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeiten.
- Flexibilität und die Fähigkeit, mehrere Projekte gleichzeitig zu bearbeiten.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie unter Zeitdruck arbeiten mussten. Wie haben Sie Prioritäten gesetzt?
- Stellen Sie sich vor, Sie müssen Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen. Wie würden Sie dabei vorgehen?
- Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie eine unklare Anweisung für eine Aufgabe erhalten?
- Erzählen Sie von einer Erfahrung, bei der Sie in einem Team gearbeitet haben, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Was war Ihre Rolle?
- Wie gehen Sie mit einem Projekt um, das plötzlich geändert oder storniert wird?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrungen haben Sie im Bereich der Datenanalyse und wie haben Sie diese Fähigkeiten in der Vergangenheit angewendet?
- Wie bleiben Sie über Entwicklungen in Ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden?
- Können Sie ein Beispiel für ein Forschungsprojekt nennen, an dem Sie beteiligt waren? Was war Ihre spezifische Aufgabe?
- Welche Software-Tools oder Technologien nutzen Sie regelmäßig in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit?
- Wie gehen Sie mit Kritik an Ihrer wissenschaftlichen Arbeit um?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Sie sich selbst in drei Worten beschreiben?
- Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit?
- Wie gehen Sie mit Stress oder herausfordernden Situationen um?
- Wie wichtig ist Ihnen Teamarbeit und warum?
- Erzählen Sie uns von einer Herausforderung, die Sie überwinden mussten, und was Sie daraus gelernt haben.
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Wissenschaftliche*r Hilfskraft teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
Mit OnApply automatisieren Sie die Terminfindung. Legen Sie Ihre eigene Verfügbarkeit, sowie die Verfügbarkeiten Ihrer Kollegen fest und machen den gesamten Planungsprozess um 50% schneller. So optimieren Sie den Bewerbungsprozess und konzentrieren sich auf das Wesentliche – die besten Talente.
Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.