Was macht ein*e Physiker*in und worauf müssen Sie achten?
Als Physiker*in erwartet Sie eine spannende und vielseitige Tätigkeit in der Erforschung und Anwendung der physikalischen Gesetze. Sie arbeiten in unterschiedlichen Bereichen, wie der Grundlagenforschung, angewandten Forschung oder industriellen Entwicklung. Ihre Arbeit trägt dazu bei, neue Technologien zu entwickeln und bestehende zu verbessern.
Physiker*innen sind in der Lage, komplexe Probleme zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln. Sie nutzen mathematische Modelle und experimentelle Techniken, um Hypothesen zu überprüfen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Diese Rolle erfordert Detailgenauigkeit, analytisches Denken und die Fähigkeit, Ergebnisse klar zu kommunizieren.
In der Industrie könnten Sie an Projekten arbeiten, die von der Entwicklung neuer Materialien bis hin zur Optimierung von Produktionsprozessen reichen. In der akademischen Welt könnten Sie an der Spitze der Forschung stehen, publizieren und Ihr Wissen an Studierende weitergeben.
Physiker*innen haben oft die Möglichkeit, in interdisziplinären Teams zu arbeiten, was Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit erfordert, mit Fachleuten aus anderen Bereichen zu kooperieren. Ihre Arbeit kann sowohl theoretische als auch experimentelle Aspekte umfassen, je nach Spezialisierung und Interessen.
Anforderungen an eine*n Physiker*in
- Abgeschlossenes Studium der Physik oder in einem verwandten Fachgebiet.
- Erfahrung in der Anwendung moderner experimenteller und/oder theoretischer Methoden.
- Kenntnisse in der Datenanalyse und der Nutzung entsprechender Software.
- Fähigkeit, komplexe physikalische Konzepte klar und präzise zu kommunizieren.
- Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit und Projektarbeit.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie ein komplexes physikalisches Problem lösen mussten. Wie sind Sie vorgegangen?
- Wie gehen Sie mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten in Ihren Projekten um?
- Erzählen Sie von einem Projekt, bei dem Sie aus einem Misserfolg lernen mussten. Was haben Sie verändert?
- Wie priorisieren Sie Ihre Aufgaben, wenn Sie unter Zeitdruck stehen?
- Geben Sie ein Beispiel für eine erfolgreiche Teamarbeit in einem Ihrer Projekte. Was war Ihr Beitrag?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrung haben Sie in der experimentellen Physik und welche Techniken verwenden Sie am häufigsten?
- Wie bleiben Sie über aktuelle Entwicklungen in der physikalischen Forschung auf dem Laufenden?
- Beschreiben Sie Ihre Erfahrung mit der Erstellung und Nutzung von mathematischen Modellen in der Physik.
- Wie integrieren Sie Ihre physikalischen Kenntnisse in die Lösung praktischer Probleme?
- Welche Software oder Tools verwenden Sie regelmäßig in Ihrer Arbeit als Physiker*in?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Sie Ihre Fähigkeit zur Problemlösung beschreiben?
- Welche Eigenschaften machen Sie zu einem/einer effektiven Kommunikator*in?
- Wie gehen Sie mit Kritik an Ihrer Arbeit um?
- Was motiviert Sie, in der Physik zu arbeiten?
- Beschreiben Sie eine Zeit, in der Sie Ihre Meinung ändern mussten. Was führte zu dieser Entscheidung?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Physiker*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.