Was macht ein*e Grabungstechniker*in und worauf müssen Sie achten?
Ein*e Grabungstechniker*in ist eine Fachkraft, die in archäologischen Ausgrabungen tätig ist. Die Hauptaufgabe besteht darin, bei der Planung und Durchführung von Ausgrabungen zu unterstützen und wertvolle Funde zu sichern. Grabungstechniker*innen arbeiten eng mit Archäolog*innen zusammen, um die Geschichte durch die Analyse von Funden und Artefakten zu verstehen.
Bei der Arbeit im Feld müssen Grabungstechniker*innen sowohl manuelle als auch technische Fähigkeiten einsetzen. Dazu gehört das Bedienen von Ausrüstungen wie Baggern und Scannern sowie das sorgfältige Ausgraben von Funden mit Handwerkzeugen. Präzision und Geduld sind dabei entscheidend, um die Integrität der Fundstücke zu bewahren.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Rolle ist die Dokumentation der Funde. Grabungstechniker*innen sind dafür verantwortlich, detaillierte Aufzeichnungen über die Lage und den Zustand der Artefakte zu führen. Diese Daten sind unverzichtbar für die spätere Analyse und Interpretation durch Archäolog*innen.
Die Arbeit als Grabungstechniker*in erfordert eine gute körperliche Fitness, da die Tätigkeiten oft im Freien und unter unterschiedlichen Wetterbedingungen stattfinden. Zudem ist Teamarbeit essenziell, da der Erfolg einer Ausgrabung von der Zusammenarbeit verschiedener Fachleute abhängt.
Anforderungen an eine*n Grabungstechniker*in
- Abgeschlossene Ausbildung oder Studium im Bereich Archäologie oder vergleichbare Qualifikation.
- Erfahrung im Umgang mit Grabungsausrüstung und in der Durchführung von archäologischen Ausgrabungen.
- Kenntnisse in der Dokumentation und Analyse von Funden.
- Fähigkeit zur Arbeit im Team und zur Anpassung an wechselnde Umweltbedingungen.
- Gute körperliche Fitness und die Fähigkeit, präzise und sorgfältig zu arbeiten.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Beschreiben Sie eine herausfordernde Ausgrabungssituation, die Sie gemeistert haben. Welche Schritte haben Sie unternommen?
- Wie gehen Sie vor, um die Sicherheit während einer Grabung zu gewährleisten?
- Erklären Sie, wie Sie mit unerwarteten Funden umgehen, die nicht Teil des ursprünglichen Grabungsplans waren.
- Welche Techniken verwenden Sie, um die Lage und Tiefe von Funden genau zu dokumentieren?
- Wie priorisieren Sie Ihre Aufgaben, wenn mehrere Projekte gleichzeitig laufen?
Rollenspezifische Fragen
- Was motiviert Sie, als Grabungstechniker*in zu arbeiten, und warum ist diese Rolle für Sie wichtig?
- Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit Archäolog*innen und anderen Fachleuten beschreiben?
- Welche Erfahrungen haben Sie mit der Nutzung von Grabungsausrüstung, und wie tragen diese zu Ihrer Effektivität bei?
- Erzählen Sie von einer Situation, in der Ihre Arbeit als Grabungstechniker*in einen signifikanten Beitrag zu einem Projekt geleistet hat.
- Wie bleiben Sie über neue Techniken und Entwicklungen im Bereich der Archäologie informiert?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie reagieren Sie auf Rückschläge oder Fehlschläge bei einer Ausgrabung?
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie im Team arbeiten mussten, um ein schwieriges Problem zu lösen.
- Wie organisieren Sie Ihre Arbeit, um in stressigen Zeiten effizient zu bleiben?
- Erzählen Sie von einem Moment, in dem Sie kreativ sein mussten, um eine Lösung zu finden.
- Wie gehen Sie mit Meinungsverschiedenheiten innerhalb eines Teams um?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Grabungstechniker*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.