Was macht ein*e Brauer*in und Mälzer*in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle der Brauer*in und Mälzer*in ist entscheidend in der Herstellung von Bier und Malzprodukten. Diese Fachkräfte sind für die Auswahl der besten Rohstoffe, die Überwachung des Brauprozesses und die Sicherstellung der Einhaltung von Qualitätsstandards verantwortlich. Sie arbeiten eng mit anderen Fachleuten zusammen, um innovative Rezepte zu entwickeln und bestehende Produkte zu verbessern.
Ein*e Brauer*in und Mälzer*in arbeitet in der Regel in einer Brauerei und muss sich sowohl mit traditionellen Brauverfahren als auch mit modernen Technologien auskennen. Sie überwachen die Gärungs- und Reifungsprozesse, um die gewünschte Geschmacks- und Qualitätseigenschaften zu erzielen. Zudem sind sie für die Reinigung und Pflege der Brauanlagen zuständig.
Die Planung und Durchführung von Qualitätskontrollen ist ein weiterer zentraler Aspekt der Rolle. Brauer*innen und Mälzer*innen analysieren regelmäßig Proben, um sicherzustellen, dass die Produkte den hohen Standards entsprechen. Dabei nutzen sie verschiedene Prüfmethoden und halten sich an strenge Hygienevorschriften.
Schließlich spielt die Innovationskraft eine wichtige Rolle. Brauer*innen und Mälzer*innen sind oft an der Entwicklung neuer Biere und Malzprodukte beteiligt, die auf Markttrends und Verbraucherwünsche abgestimmt sind. Sie arbeiten an der ständigen Optimierung von Prozessen und Produkten, um ihre Brauerei wettbewerbsfähig zu halten.
Anforderungen an eine*n Brauer*in und Mälzer*in
- Abgeschlossene Ausbildung als Brauer*in und Mälzer*in oder vergleichbare Qualifikation.
- Fundierte Kenntnisse in den Bereichen Brautechnologie und Gärungsprozesse.
- Erfahrung im Umgang mit Brauanlagen und -maschinen.
- Kenntnisse in der Qualitätssicherung und Analytik von Brauprodukten.
- Fähigkeit zur eigenständigen Problemlösung und Prozessoptimierung.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Beschreiben Sie den Prozess, den Sie durchführen würden, um ein Qualitätsproblem in einer laufenden Produktion zu identifizieren und zu beheben.
- Wie gehen Sie mit einer unerwarteten Verzögerung im Lieferprozess der Rohstoffe um?
- Stellen Sie sich vor, eine Charge Bier weist einen ungewollten Geschmack auf. Welche Schritte unternehmen Sie, um die Ursache zu finden?
- Erzählen Sie von einem Malz- oder Bierprojekt, das Sie geleitet haben. Welche Herausforderungen sind aufgetreten und wie haben Sie diese gelöst?
- Wie würden Sie die Prioritäten setzen, wenn mehrere Maschinen gleichzeitig ausfallen?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrungen haben Sie mit der Verwendung von alternativen Zutaten im Brauprozess?
- Wie bleiben Sie über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Brauindustrie informiert?
- Welche Rolle spielt die Temperaturkontrolle in Ihrer täglichen Arbeit und wie stellen Sie sie sicher?
- Erklären Sie den Unterschied zwischen obergäriger und untergäriger Hefe. Welche bevorzugen Sie und warum?
- Wie integrieren Sie neue Technologien oder Maschinen in bestehende Produktionsprozesse?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie gehen Sie mit Feedback um, sowohl positiv als auch negativ?
- Beschreiben Sie einen Moment, in dem Sie einen Fehler gemacht haben. Wie haben Sie darauf reagiert?
- Was motiviert Sie in Ihrer täglichen Arbeit am meisten?
- Wie gehen Sie mit Stress oder engen Fristen im Arbeitsalltag um?
- Welcher Aspekt Ihrer Persönlichkeit hilft Ihnen, effektiv im Team zu arbeiten?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Brauer*in und Mälzer*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.