Interviewfragen für die Stelle als Interaction-Designer*in

Erfahren Sie mehr über die Rolle einer Interaction-Designer/-in und erhalten Sie eine Zusammenstellung von Jobinterview-Fragen für das Bewerbungsgespräch.

Interviewfragen für die Stelle als Interaction-Designer
Interviewfragen für die Stelle als Interaction-Designer

Was macht ein*e Interaction-Designer*in und worauf müssen Sie achten?

Ein*e Interaction-Designer*in ist verantwortlich für die Gestaltung intuitiver und benutzerfreundlicher Interaktionen zwischen Mensch und Maschine. Dabei steht die Nutzererfahrung im Mittelpunkt des Designprozesses, um sicherzustellen, dass digitale Produkte den Bedürfnissen und Erwartungen der Benutzer entsprechen.

Zu den Hauptaufgaben gehört die Entwicklung von Wireframes, Prototypen und Benutzerabläufen. Der*die Interaction-Designer*in arbeitet eng mit Entwicklern, Produktmanagern und anderen Designern zusammen, um nahtlose und funktionale Interfaces zu schaffen.

Ein tiefes Verständnis der Benutzerpsychologie sowie der aktuellen Trends und Technologien im Bereich User Experience Design sind essenziell. Der*die Interaction-Designer*in muss in der Lage sein, komplexe Informationen in einfache und verständliche Designs zu übersetzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Rolle ist die Fähigkeit, Nutzerfeedback zu analysieren und in den Designprozess zu integrieren, um kontinuierliche Verbesserungen zu gewährleisten. Ein*e erfolgreiche*r Interaction-Designer*in verfügt über starke Kommunikationsfähigkeiten, um Ideen effektiv zu präsentieren und zu verteidigen.

Anforderungen an eine*n Interaction-Designer*in

  • Umfassende Kenntnisse in User Experience Design und Human-Computer Interaction.
  • Erfahrung mit Design-Tools wie Sketch, Figma oder Adobe XD.
  • Fähigkeit zur Erstellung von Wireframes, Mockups und interaktiven Prototypen.
  • Verständnis für Usability-Prinzipien und die Fähigkeit, diese in den Designprozess zu integrieren.
  • Starke Kommunikationsfähigkeiten, um effektiv mit Teammitgliedern und Stakeholdern zusammenzuarbeiten.

Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch

Operative und situative Fragen

  • Beschreiben Sie einen Fall, in dem Sie durch Ihr Design die Nutzererfahrung eines Produkts erheblich verbessert haben. Was war die Herausforderung und wie sind Sie vorgegangen?
  • Erklären Sie, wie Sie normalerweise den Designprozess starten, wenn Sie ein neues Projekt beginnen. Welche Schritte sind Ihnen besonders wichtig?
  • Können Sie ein Beispiel für ein Projekt nennen, bei dem Sie eng mit Entwicklern zusammengearbeitet haben? Wie haben Sie die Zusammenarbeit gestaltet?
  • Wie gehen Sie mit knappen Fristen um, wenn Sie sicherstellen müssen, dass die Qualität Ihrer Arbeit nicht leidet?
  • Erzählen Sie von einem Fall, in dem Sie Nutzerfeedback in Ihr Design integriert haben. Welche Änderungen haben Sie vorgenommen und wie haben sie sich ausgewirkt?

Rollenspezifische Fragen

  • Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach Usability-Testing im Interaction Design?
  • Wie bleiben Sie über die neuesten Design-Trends und Technologien informiert?
  • Wie gehen Sie vor, um sicherzustellen, dass Ihre Designs inklusiv und zugänglich sind?
  • Bitte beschreiben Sie Ihren Ansatz zur Erstellung von Wireframes und Prototypen.
  • Wie integrieren Sie Feedback von verschiedenen Stakeholdern in Ihren Designprozess?

Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit

  • Wie würden Ihre Kollegen Ihre Arbeitsweise beschreiben?
  • Was motiviert Sie in Ihrer Arbeit als Interaction-Designer*in am meisten?
  • Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine konstruktive Kritik erhalten haben. Wie sind Sie damit umgegangen?
  • Wie gehen Sie mit Stress um, besonders in einem schnelllebigen Arbeitsumfeld?
  • Was war das herausforderndste Projekt, das Sie jemals durchgeführt haben, und was haben Sie daraus gelernt?

Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Interaction-Designer*in teilnehmen?

Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.

Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.

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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?

Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.

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