Was macht ein*e Teilezurichter*in und worauf müssen Sie achten?
Die Rolle eines/einer Teilezurichter*in ist essenziell in der Fertigungsindustrie, da sie sicherstellt, dass Rohmaterialien präzise und korrekt für die Weiterverarbeitung vorbereitet werden. Teilezurichter*innen bedienen und überwachen Maschinen, die Metalle und andere Materialien zuschneiden, formen und bearbeiten. Ihr Augenmerk liegt dabei auf der Einhaltung exakter Maße und Spezifikationen, die für die Qualität des Endprodukts entscheidend sind.
Ein*e Teilezurichter*in arbeitet eng mit anderen Abteilungen zusammen, um sicherzustellen, dass die benötigten Teile rechtzeitig und in der geforderten Qualität bereitgestellt werden. Dazu gehört auch die Kommunikation mit Ingenieuren und Qualitätsprüfern, um sicherzustellen, dass die Teile den Anforderungen entsprechen.
Zu den täglichen Aufgaben gehören das Einrichten und Warten von Maschinen, das Lesen und Interpretieren von technischen Zeichnungen und das Überwachen der Produktion auf Fehler oder Abweichungen. Zudem ist es wichtig, regelmäßige Qualitätskontrollen durchzuführen und bei Bedarf Anpassungen an den Maschinen vorzunehmen.
Arbeitssicherheit und Präzision sind zentrale Aspekte dieser Position. Teilezurichter*innen müssen stets auf Sicherheitsvorschriften achten, um Unfälle zu vermeiden, und gleichzeitig die Genauigkeit der bearbeiteten Teile sicherstellen. Ein hohes Maß an Konzentration und handwerklichem Geschick ist erforderlich, um in dieser Rolle erfolgreich zu sein.
Anforderungen an eine*n Teilezurichter*in
- Abgeschlossene Ausbildung als Teilezurichter*in oder in einem verwandten Berufsfeld
- Erfahrung im Bedienen von CNC-Maschinen und anderen Fertigungsanlagen
- Fähigkeit, technische Zeichnungen und Spezifikationen zu lesen und zu interpretieren
- Kenntnisse in der Qualitätskontrolle und -sicherung
- Verständnis von Sicherheitsvorschriften und -praktiken in der Fertigung
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie ein unerwartetes Problem an einer Maschine lösen mussten. Wie sind Sie vorgegangen?
- Wie stellen Sie sicher, dass die von Ihnen produzierten Teile den Qualitätsstandards entsprechen?
- Erzählen Sie von einem Projekt, bei dem Sie unter großem Zeitdruck gearbeitet haben. Wie haben Sie die Prioritäten gesetzt?
- Können Sie ein Beispiel geben, bei dem Sie bei der Arbeit auf ein Sicherheitsrisiko gestoßen sind? Wie haben Sie reagiert?
- Wie gehen Sie vor, wenn Sie bei der Arbeit einen Fehler bemerken, den Sie selbst verursacht haben?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Bedienen und Warten von CNC-Maschinen?
- Wie gehen Sie mit technischen Zeichnungen und Spezifikationen um?
- Welche Schritte unternehmen Sie, um sicherzustellen, dass Ihre Maschinen optimal eingestellt sind?
- Haben Sie Erfahrung mit der Arbeit in einem ISO-zertifizierten Umfeld? Wenn ja, welche?
- Wie bleiben Sie in Bezug auf neue Fertigungstechnologien und -methoden auf dem Laufenden?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie würden Ihre Kolleg*innen Ihre Arbeitsweise beschreiben?
- Was motiviert Sie, Tag für Tag Ihr Bestes zu geben?
- Wie gehen Sie mit Stresssituationen am Arbeitsplatz um?
- Erzählen Sie uns von einem Mal, als Sie mit einem Teammitglied nicht übereinstimmten. Wie haben Sie die Situation gelöst?
- Wie passen Sie sich an Veränderungen in Ihrem Arbeitsumfeld an?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Teilezurichter*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.