Was macht ein*e Bergführer*in und worauf müssen Sie achten?
Ein*e Bergführer*in ist verantwortlich für die sichere Führung von Gruppen in alpinem Gelände. Diese Rolle erfordert nicht nur umfassende Kenntnisse über die Berge und das Wetter, sondern auch die Fähigkeit, Menschen zu motivieren und im Notfall schnell zu reagieren. Als Bergführer*in ist man oft die erste Ansprechperson für die Teilnehmer*innen und muss daher sowohl kommunikativ als auch organisatorisch stark sein.
Die Hauptaufgabe von Bergführer*innen besteht darin, Touren zu planen und durchzuführen, die den Fähigkeiten und Erwartungen der Teilnehmer*innen entsprechen. Dazu gehört die sorgfältige Auswahl von Routen, die Beachtung der Wetterbedingungen und die Beurteilung der Gefahrenlage vor Ort.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeit ist das Vermitteln von Wissen und Fähigkeiten an die Teilnehmer*innen, um deren Selbstvertrauen und Fähigkeiten im Bergsteigen zu stärken. Dies umfasst das Erklären von Techniken, das Lehren von Sicherheitsmaßnahmen und das Fördern des Umweltbewusstseins.
Darüber hinaus müssen Bergführer*innen in der Lage sein, im Notfall schnell und effektiv zu handeln, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Dies erfordert eine gute Ausbildung in Erster Hilfe, Rettungstechniken und Notfallmanagement.
Anforderungen an eine*n Bergführer*in
- Umfassende Kenntnisse in alpiner Sicherheit und Bergsteigetechniken.
- Erfahrung im Führen von Gruppen in unterschiedlichen Bergregionen.
- Fähigkeit zur Beurteilung von Wetterbedingungen und deren Auswirkungen auf Touren.
- Erste-Hilfe-Ausbildung und Kenntnisse in Notfallmanagement.
- Starke Kommunikationsfähigkeiten und Freude am Vermitteln von Wissen.
Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch
Operative und situative Fragen
- Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine Gruppe sicher durch schwieriges Gelände geführt haben. Was waren die Herausforderungen und wie haben Sie diese gemeistert?
- Wie gehen Sie mit unvorhergesehenen Wetteränderungen während einer Tour um?
- Erzählen Sie von einem Vorfall, bei dem Sie Erste Hilfe leisten mussten. Wie haben Sie die Situation gehandhabt?
- Wie stellen Sie sicher, dass die von Ihnen geführten Touren den Fähigkeiten der Teilnehmer*innen entsprechen?
- Wie gehen Sie vor, um eine Route für eine bevorstehende Tour zu planen?
Rollenspezifische Fragen
- Welche Erfahrungen haben Sie im Führen von Gruppen in alpinem Gelände?
- Wie bleiben Sie über die neuesten Sicherheitsstandards und Bergsteigetechniken informiert?
- Welche Ausrüstungsgegenstände halten Sie für unverzichtbar auf einer Bergtour und warum?
- Wie bewerten Sie den Schwierigkeitsgrad einer neuen Route?
- Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um die Umwelt während Ihrer Touren zu schützen?
Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit
- Wie bleiben Sie ruhig und gelassen in Stresssituationen?
- Beschreiben Sie, wie Sie mit unterschiedlichen Persönlichkeiten innerhalb einer Gruppe umgehen.
- Was motiviert Sie persönlich, als Bergführer*in zu arbeiten?
- Wie gehen Sie mit Kritik um, sei es von Teilnehmer*innen oder Kolleg*innen?
- Wie fördern Sie Teamgeist und Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe?
Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Bergführer*in teilnehmen?
Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.
Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.
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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?
Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.