Interviewfragen für die Stelle als Lichtplaner*in

Erfahren Sie mehr über die Rolle einer Lichtplanerin und erhalten Sie eine Zusammenstellung von Jobinterview-Fragen für das Bewerbungsgespräch.

Interviewfragen für die Stelle als Lichtplaner
Interviewfragen für die Stelle als Lichtplaner

Was macht ein*e Lichtplaner*in und worauf müssen Sie achten?

Eine Lichtplaner*in ist verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung von Lichtlösungen in verschiedenen Projekten. Diese können von privaten Wohnräumen bis hin zu großen öffentlichen Einrichtungen reichen. Die Hauptaufgabe besteht darin, das richtige Gleichgewicht zwischen Funktionalität, Ästhetik und Energieeffizienz zu finden.

In dieser Rolle arbeiten Lichtplaner*innen eng mit Architekt*innen, Innenarchitekt*innen und Elektriker*innen zusammen, um sicherzustellen, dass das Beleuchtungskonzept sowohl den technischen Anforderungen als auch den gestalterischen Vorstellungen entspricht. Dabei spielen sowohl kreative als auch analytische Fähigkeiten eine zentrale Rolle.

Ein tiefes Verständnis für die neuesten Lichttechnologien und -trends ist unerlässlich, um innovative Lösungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden. Zudem ist die Fähigkeit, Lichtprojekte zu präsentieren und zu rechtfertigen, ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Zusätzlich zur technischen Expertise sollten Lichtplaner*innen auch über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten verfügen, da sie oft als Vermittler*innen zwischen verschiedenen Interessengruppen agieren. Dies erfordert auch ein gutes Projektmanagement, um sicherzustellen, dass Projekte termingerecht und innerhalb des Budgets abgeschlossen werden.

Anforderungen an eine*n Lichtplaner*in

  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Lichtdesign, Elektrotechnik, Architektur oder einer vergleichbaren Fachrichtung.
  • Mehrjährige Erfahrung in der Lichtplanung und -gestaltung, idealerweise in verschiedenen Projektarten.
  • Ausgezeichnete Kenntnisse in modernen Lichttechnologien und -trends.
  • Erfahrung im Projektmanagement und in der Zusammenarbeit mit interdisziplinären Teams.
  • Fähigkeit, komplexe technische Informationen klar und verständlich zu präsentieren.

Mögliche Fragen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch

Operative und situative Fragen

  • Beschreiben Sie einen Fall, in dem Sie ein Lichtprojekt von der Planung bis zur Fertigstellung geleitet haben. Welche Herausforderungen sind aufgetreten und wie haben Sie diese überwunden?
  • Wie gehen Sie vor, um die Bedürfnisse eines Kunden zu verstehen und in ein Lichtkonzept umzusetzen?
  • Erzählen Sie von einem Projekt, bei dem Sie eine innovative Lichtlösung implementiert haben. Was war das Ergebnis?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Lichtkonzepte sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind?
  • Wie gehen Sie mit Änderungen der Projektanforderungen um, die während der Umsetzung auftreten können?

Rollenspezifische Fragen

  • Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrer Arbeit als Lichtplaner*in?
  • Wie bleiben Sie über neue Technologien und Trends in der Lichtplanung auf dem Laufenden?
  • Können Sie ein Beispiel geben, wie Sie Lichttechnologie eingesetzt haben, um Energieeffizienz zu verbessern?
  • Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen in der Lichtplanung heute?
  • Wie integrieren Sie Feedback von verschiedenen Stakeholdern in Ihre Lichtdesigns?

Fragen zu Verhalten und Persönlichkeit

  • Wie würden Ihre Kolleg*innen Ihre Arbeitsweise beschreiben?
  • Was motiviert Sie, als Lichtplaner*in zu arbeiten?
  • Wie gehen Sie mit Kritik oder Feedback zu Ihrer Arbeit um?
  • Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie unter großem Druck arbeiten mussten. Wie sind Sie damit umgegangen?
  • Wie priorisieren Sie Ihre Aufgaben, wenn Sie mehrere Projekte gleichzeitig betreuen?

Wer sollte an einem Interview mit einem/einer Lichtplaner*in teilnehmen?

Idealerweise habe Sie einen mehrstufigen Interview-Prozess. In einem ersten kurzen Interview können die Kommunikationsfähigkeit sowie die generelle Eignung des Kandidaten geprüft werden. Hierzu reicht in der Regel die Teilnahme eines Recruiters. In weiteren Prozess-Schritten sollten neben dem Recruiter auch Vorgesetzte und Kollegen aus dem Fachbereich dabei sein, um die fachlichen Fähigkeiten des Kandidaten zu bewerten.

Die Organisation von Interview-Terminen kann mitunter sehr aufwändig sein und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen, was zu einer signifikanten Verlängerung der Time to Hire führen kann.

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Wie bewerte ich eine/n Bewerber/in direkt nach dem Interview?

Eine strukturierte Bewertung nach dem Interview ist entscheidend, um objektive und vergleichbare Entscheidungen zu treffen. Mit einer Scorecard lassen sich die wichtigsten Kriterien wie Fachkompetenz, kulturelle Passung und Soft Skills gezielt bewerten. Dabei wird jedem Kriterium eine Gewichtung und eine Punktzahl zugewiesen, um am Ende ein klares Gesamtbild zu erhalten. Mit OnApply können Sie solche Scorecards direkt im Tool abbilden, Bewertungen erfassen und so den Auswahlprozess effizient und transparent gestalten.

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